Lexikon
Gegenlauf und Gleichlauffräsen in der Holzbearbeitung – Oberfräse, Tischfräse & CNC


| Gegenlauffräsen | Gleichlauffräsen |
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Definition: Das Werkzeug dreht sich gegen die Vorschubrichtung des Holzstücks. |
Definition: Das Werkzeug dreht sich in derselben Richtung wie der Vorschub des Holzstücks. |
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Spanbildung: Späne werden vom Werkstück weggeführt, sauberer Schnitt, reduziert Ausfransungen. |
Spanbildung: Späne werden zum Werkzeug hin geführt, geringerer Vorschubwiderstand, schonend für das Werkzeug. |
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Oberflächenqualität: Feine, glatte Oberfläche; ideal für Sichtflächen. |
Oberflächenqualität: Leicht rauere Oberfläche, oft ausreichend bei Rohteilen oder großen Holzplatten. |
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Vorteile: Präzise Kanten, hohe Maßhaltigkeit, optimal für Oberfräse, Tischfräse oder CNC bei feinen Profilen. |
Vorteile: Einfachere Vorschubkontrolle, reduziert Vibrationen, gut für große Werkstücke oder empfindliches Holz. |
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Nachteile: Höhere Schnittkräfte, Werkzeug kann leichter verkanten, erfordert feste Spannvorrichtungen. |
Nachteile: Risiko von Mitziehen des Holzstücks, nicht ideal für harte Hölzer oder präzise Kantenprofile. |
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Anwendungsbereiche: Präzisionsarbeiten, Kantenfräsen, Nut- und Falzarbeiten, Möbelbau, CNC-Fräsen feiner Details. |
Anwendungsbereiche: Grobe Holzarbeiten, große Platten, Rohholzbearbeitung, schnelle Vorschübe mit Oberfräse, Tischfräse oder CNC-Fräse. |
Hinweis für Holzbearbeitung:
- Oberfräse: Mobil, ideal für kleinere Werkstücke, gut für Gegenlauffräsen bei präzisen Kanten.
- Tischfräse: Stabile Maschine für gleichmäßige Schnitte, beide Fräsarten möglich.
- CNC-Fräse: Präzises, computergesteuertes Fräsen; meist Gegenlauffräsen für saubere Kanten, Gleichlauffräsen möglich für schnelle Vorschübe auf großen Flächen.