GUHDO Nutfräser


Bestimmung der Zähnezahl

Folgendes Nomogramm ermöglicht die Bestimmung der Zähnezahl eines Fräswerkzeuges aus:

  • Drehzahl der Spindel n (min-1)
  • Werkstückvorschub s (m · min-1)
  • Zahnvorschub fz (mm)


Es gelten folgende Richtwerte:

  • 0,3 bis 0,8 mm Feinschlichtspan
  • 0,8 bis 2,5 mm Schlichtspan
  • 2,5 bis 5,0 mm Schruppspan
  • In der Praxis liegt das Optimum bei einem fz-Wert zwischen 0,3 bis 0,8 mm


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Bestimmung der Schnittgeschwindigkeit

Die Schnittgeschwindigkeit resultiert aus dem Werkzeugdurchmesser und der Umdrehungszahl der Werkzeugspindel

  • In jedes Werkzeug ist die höchstzulässige Drehzahl mit "n max...." eingraviert
  • Diese maximale Drehzahl ist nicht mit der zerspanungstechnisch optimalen Drehzahl gleichzusetzen
  • Das Optimum liegt etwa 20 - 30% niedriger als die höchstzulässige Drehzahl
  • In Abhängigkeit des Werkzeugdurchmessers ist die optimale Drehzahl entsprechend unten dargestellter Tabelle zu ermitteln

Beispiel:

  • Fräserdurchmesser D = 140 mm optimale Drehzahl zwischen n = 5500 - 9000 min-1.

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Bestimmung des Mindestdurchmessers

  • Der Mindestdurchmesser eines Fräswerkzeuges kann den folgenden Nomogrammen im Sinne der VBG 7 j entnommen werden, sie sagen jedoch nichts über die Anzahl der Werkzeug- schneiden, des Vorschubs und der Schnittgeschwindigkeit aus
  • Ermittlung des Mindest-Durchmessers Dmin. bei Profilfräsern im Zusammenhang mit der Profiltiefe T und der Bohrung d

Beispiel: 

  • T = 40 mm, d = 30 mm Dmin. = 160 mm

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  • Ermittlung des Mindest-Durchmessers Dmin. bei Fasefräsern in Abhängigkeit von der Fräserbreite B, von dem Fräswinkel und von dem jeweiligen Bohrungs-Durchmesser d

Beispiel: 

  • B = 30 mm, E = 45° d = 30 mm Ergebnis: Dmin = 140 mm
  • Rechenzug (Reihenfolge)  B - E - d - Dmin.  oder  Dmin. - d - E - B unbedingt einhalten

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