GUHDO Kreissägeblätter


Wissenswertes über GUHDO Kreissägeblätter

Bei der richtigen Wahl und dem richtigen Einsatz der Kreissägeblätter spielen Zahnüberstand, Anzahl der Zähne am Sägeblatt und Vorschub eine große Rolle.

Der Zahnüberstand beeinflusst entscheidend die Schnittkantengüte auf der Austrittseite des Werkstücks, dies hängt mit dem Spanwinkel des Zahnes zusammen. Hierbei unterscheidet man zwischen positiven und negativen Spanwinkeln. Kreissägeblätter mit positiven Spanwinkeln werden auf Hand- und Tischkreissägen verwendet, bei denen das Werkstück zum Sägeblatt hingeführt wird. Bei einem Sägeblatt mit positiven Spanwinkeln empfehlen wir einen Überstand von ca. 15 mm. Sägeblätter mit negativen Spanwinkeln werden auf Kapp- und Gehrungswerkzeugen sowie Pendel verwendet, bei denen das Sägeblatt zum Werkstück geführt wird.

Die Anzahl der Zähne auf dem Sägeblatt bestimmt das Schnittergebnis erheblich. Ein Sägeblatt mit wenigen Zähnen ist für grobe und schnelle Schnitte geeignet. Ein solches Blatt ist besonders bei dicken Werkstücken sowie für Auftrennarbeiten empfehlenswert. Ein Sägeblatt mit vielen Zähnen ist für feine und saubere Schnitte ratsam. Ein solches Blatt ist besonders bei Werkstücken mit geringer Materialstärke und sichtbaren Schnittkanten sinnvoll.

Den Vorschub richtig einzustellen ist wichtig um den Verschleiß zu minimieren. Es sollte der größtmögliche Vorschub gewählt werden, bei dem die Schnittkantengüte noch gut ist. Dies gilt besonders bei sehr abrasiven Werkstücken. Bei der Stahlblechbearbeitung sollte möglichst eine geringe Schnittgeschwindigkeit eingestellt und der Vorschub möglichst hoch gewählt werden um hohe Standwege zu erreichen.

Die nachfolgende Zeichenerklärung, das Schaubild und die Tabelle mit den Schnittgeschwindigkeitsrichtwerten (in m/s) für HW-Kreissägeblätter in Abhängigkeit zum Werkstoff soll ihnen helfen, das richtige Kreissägeblatt für Ihr Anwendungsgebiet zu finden.


Einige Hinweise zur richtigen Wahl und zum richtigen Einsatz.

Der Zahnüberstand beeinflußt ganz erheblich die Schnittkantengüte auf der Austrittseite des Werkstücks. Dies hängt mit dem Austrittwinkel des Zahnes zusammen. Je größer der Überstand, desto kleiner ist der Austrittwinkel und um so schlechter ist die Schnittkantengüte auf der Plattenunterseite. Bei einem Sägeblatt mit positivem Spanwinkel empfehlen wir einen Überstand von ca. 15 mm. Beim Einsatz von Hauptsäge in Verbindung mit Ritzsäge ist der Zahnüberstand der Hauptsäge möglichst hoch zu wählen, um den Standweg der Hauptsäge zu verlängern. Der Weg des Zahnes durch das Werkstück wird kürzer.

Je dünner das zu bearbeitende Werkstück ist, desto mehr Zähne sollte das Sägeblatt haben. Je dicker das zu bearbeitende Werkstück ist, desto weniger Zähne sollte das Sägeblatt haben.

Um den Verschleiß zu minimieren, sollte der größtmögliche Vorschub gewählt werden, bei dem die Schnittkantengüte noch gut ist. Dies gilt besonders bei sehr abrasiven Werkstücken.

Bei der Stahlblechbearbeitung sollte möglichst eine geringe Schnittgeschwindigkeit eingestellt und der Vorschub möglichst hoch gewählt werden um hohe Standwege zu erreichen.

Zeichenerklärung 


Allgemein
Abw. Abweiser
B Schnittbreite
B Stammblattdicke
BH Bestückungshöhe
CNL Combi-Nebenlöcher
(2/7/42 + 2/9/46,4 + 2/10/60)
CNL2 Combi-Nebenlöcher
(2/9/46,4 + 2/10/60)
CU Kupfer
D Werkzeugdurchmesser
D Bohrungs- Werkzeugdurchmesser
DKN Doppelkeilnute
H Höhe
HSK Kegelhohlschaft
KN Keilnute
KNL Kombi-Nebenlöcher
(2/10/60 + 2/7/42)
I Arbeitslänge
L Gesamtlänge
m.E. mit Einstellschraube
MAN Handvorschub
max. maximal
MEC mechanischer Vorschub
min. minimal
MK Morsekegel
n Drehzahln
NE Nicht-Eisen-Metall
neg. negativ
NL Nebenlöcher
P Profilweite
pos. positiv
R Radius
S Schaft
SK Steilkegel
SL Senklöcher
St Stärke
T Profiltiefe
TK Teilkreis
V Vorschneiderzahl
WPL Wendeplatte / Wechselplatte
 

Zahnformen
DH Dach-Hohlzahn
ES einseitig spitz
F Flachzahn
FA Flachzahn angefast
K Konischer Flachzahn
K/W Konischer Wechselzahn
NES negativ einseitig spitz
NWS negativ wechselseitig spitz
PES positiv einseitig spitz
PWS positiv wechselseitig spitz
TF Trapez-Flachzahn
TH Trapez-Hohlzahn
TT Trapez-Trapezzahn
V verstellbar
W Wechselzahn
WA Wechselzahn angefast
 

Schneidgruppen
DIA siehe DP
DP Polykristalliner Diamant
HM siehe HW
HS Hochlegierter Schnellarbeitsstahl
HSS siehe HS
HW Hartmetall
HWM Vollhartmetall
SP Legierter Werkzeugstahl
ST Stellit
VHM siehe HWM
WS siehe SP



Schnittgeschwindigkeitsrichtwerte (in m/s) für HW-Kreissägeblätter in Abhängigkeit zum Werkstoff

Werkstoff Material m/s
Weichholz Kiefer 60 - 100
Hartholz Buche 60 - 100
Lagenholz Multiplex 50 - 80
Verbundplatten ST/STAE 50 - 90
Hartfaserplatten HDF 50 - 80
mitteldichte FP MDF 60 - 80
Holzspanplatten FPY 60 - 80
Schichtstoffplatten KF 60 - 80
Gipsplatten Karton 40 - 65
Bauplatten zementgebunden 40 - 60
Hartkunststoffe Duromere 15 - 50
Weichkunststoffe Plastomere 30 - 70
Hartgewebeplatten (-papier) 50 - 70
Steinwollplatten Rockwool 2 - 8

Das GUHDO Piano plus-Programm steigert die Schnittqualität und Geräuschdämpfung


Basierend auf den guten Erfahrungen mit den Piano plus-Kreissägblättern wurde die Lasertechnik nochmals verfeinert und somit die Präzision gesteigert. Die Zähne sind mit hochwertigen Hartmetallsorten in Feinstkornqualität ausgestattet und dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst.

Gemeinsames Kennzeichen der GUHDO Piano plus-Kreissägeblätter:

vibrationsarmer (ruhiger) Lauf durch zahlreiche schwingungsdämpfende Elemente im Stammblatt, dadurch:

höhere Schnittgüte

geräuschärmeres Arbeiten und in Verbindung mit der Feinstkorn-Qualität

längere Standwege

Im Detail zeichnet sich das Piano plus- Programm an den lasergeschnittenen Dehnungsschlitzen durch eine wirkungsvolle GUHDO-spezifische G-Form aus. Die Lasertrennlinien im Stammkörper, die das G in Doppelform enthalten, sind typisch für die geräuschminimierten Präzisions-Kreissägeblätter.

Ab Durchmesser 250 mm erkennt man  Piano plus-Kreissägeblätter an dem roten Aufdruck achten Sie darauf, es lohnt sich!